Wahlprogramm StuPa Wahl 2023

Das Wahlprogramm der Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure Bochum zur
Wahl des 56. Studierendenparlaments der Ruhr-Universität Bochum


NAWI – Studierendenpolitik seit 2009

Wir von der NAWI gestalten dank eurer Unterstützung seit 2009 aktiv das studentische Leben am Campus. Gemeinsam mit unseren Schwesterlisten setzen wir uns in enger Zusammenarbeit mit den Fachschaften und Studentischen Initiativen für eure Interessen am Campus ein. Obwohl wir bereits viel erreicht haben, gibt es noch viel zu tun! Unser Prinzip ist Pragmatismus. Wir gewährleisten, dass euer Sozialbeitrag, der in Summe über eine Million Euro beträgt dort einen Unterschied macht, wo alle Studierenden davon profitieren – am Campus. Wir sind eine unabhängige Hochschulgruppe, die sich nicht innerhalb des politischen Spektrums positioniert. Das heißt, wir setzen uns dafür ein, dass die Hochschulpolitik nicht von allgemeinpolitischen Parteien als Karriere-Sprungbrett genutzt wird, sondern im Studierendenparlament Entscheidungen getroffen werden, die den Campus bewegen und zum Positiven verbessern. Unsere Meinung zu verschiedenen Themen passt sich neuen Erkenntnissen an und ist offen für Innovationen. Unser Motto „von Studis für Studis“ steht immer im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Für ein faires Semesterticket für Studierende

Aufgrund von rechtlichen Unsicherheiten musste das Semesterticket gekündigt werden. Wir wollen ein faires Semesterticket für ALLE Studierenden. Seit der Einführung des Deutschlandtickets (49€-Tickets) wurde viel über die Zukunft des Semestertickets diskutiert. Gemeinsam mit anderen Unis im VRR-Gebiet wurde mehrmals mit dem VRR über eine Vertragsanpassung bzw. Preissenkung des Semestertickets verhandelt. Leider konnte sich mit dem VRR nicht auf eine Anpassung geeinigt werden. Einige andere Unis wie z.B. die TU Dortmund haben bereits beschlossen, die Verträge mit dem VRR bzgl. des Semestertickets zu kündigen. 

Auch der AStA der Ruhr-Universität hat sich dazu entschieden, das Semesterticket zum September 2024 zu kündigen. Der Grund der Kündigung war, dass das Solidarmodell, auf dem das Semesterticket beruht, mit der Einführung des Deutschlandtickets in der derzeitigen Preisgestaltung nicht mehr rechtssicher ist. Diesbezüglich wurde auch ein Rechtsgutachten erstellt. Durch die Kündigung sollen mögliche finanzielle Schäden für die Studierendenschaft, also uns alle, welche durch Klagen gegen das Semesterticket entstehen, abgewendet werden. Als Folge der Kündigung wird es ab dem WiSe 2024/25 kein Semesterticket mehr geben. Langfristig soll dies aber nicht so bleiben!

Wir als NAWI werden uns weiterhin für eine Vergünstigung und ein bundesweites Deutschlandticket für Studierende einsetzen. Dieses bundesweite Semesterticket mit finanzieller Unterstützung vom Bund soll zeitnah eingeführt werden, langfristig bestehen und 129€ pro Semester kosten. Sollte eine bundesweite Lösung nicht zeitnah erfolgen, fordern wir: Der Preis für das gesamte Semesterticket (VRR-Semesterticket inkl. NRW-Erweiterung) muss um mindestens 100€/Semester sinken. Ein mindestens gleichbleibender Geltungsbereich, sowie die Regelungen zur Personen- und Fahrradmitnahme sollen dabei erhalten bleiben. Hier sehen wir den VRR sowie die Politiker und Politikerinnen auf Landes- und Bundes-Ebene in der Pflicht, der Studierendenschaft ein vernünftiges Angebot zu machen.

Mobil und Flexibel – nachhaltige Mobilität für Studierende

Bereits 2013 haben wir die Kooperation mit dem Fahrradverleih-Anbieter nextbike angestoßen, deren Angebot sich seitdem an steigender Beliebtheit erfreut. In den vergangenen Jahren konnten wir einen stetigen Anstieg der Anmeldezahlen beobachten. Mit dem Fahrradverleihsystem metropolradruhr können Studierende im ganzen Ruhrgebiet flexibel Räder ausleihen und 60 Minuten kostenlos nutzen. Das Netz der Verleihstationen wird stetig ausgebaut und wir setzen uns für neue Stationen, vor allem in Bochum und Umgebung, ein. Zeitweise stellte nextbike leider zu wenige Räder in Bochum zur Verfügung. Dies konnten wir nachweisen und die Studierendenschaft dadurch Geld sparen. Inzwischen gibt es 600 brandneue Räder in Bochum. Wie viele andere Unternehmen bekommt bedauerlicherweise auch nextbike die Inflation zu spüren und es soll eine Preiserhöhung geben. Uns ist ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig, mit dem die Studierendenschaft einverstanden ist. Aus diesem Grund wird bei der diesjährigen StuPa-Wahl eine Urabstimmung durchgeführt, in welcher ihr über die Preiserhöhung abstimmen könnt. Basierend auf diesem Meinungsbild werden die Verhandlungen fortgeführt. Unabhängig vom zukünftigen Verlauf der Kooperation mit nextbike ist es uns wichtig weiterhin ein Fahrradverleihsystem am Campus und in Bochum zu haben.

Für den Transport von Getränkekisten und großen Einkäufen reichen die Leihräder nicht aus. Unsere Lösung: E-Lastenräder. Die Planungen diesbezüglich sind fast abgeschlossen und die Räder können hoffentlich in naher Zukunft von Studierenden gemietet werden und für den Transport am Campus und Umgebung genutzt werden. 

Die Kunst der treppenlosen Navigation auf dem Campus beherrschen vor allem die fahrradfahrenden Studierenden. Eine Lösung hierfür könnte ein Fahrradloop auf dem Campus sein. Wir unterstützen diese Idee der Universitätsverwaltung, welche einen barrierefreien Zugang zur Mobilität gewährleistet.

Wir evaluieren außerdem die Machbarkeit einer Einführung von E-Rollern, um ein breitgefächertes Angebot an nachhaltiger Mobilität für Studierende zu schaffen.

neuer Text

AStA Repair Café 3.0 & Fahrradwerkstatt – Gemeinsam für Nachhaltigkeit und Mobilität

Seit der erfolgreichen Gründung des AStA-Repair Cafés und der AStA-Fahrradwerkstatt durch NAWI-Mitglieder im Jahr 2020 hat sich der Glaskasten neben der Bibliothek der Ruhr-Universität zu einem Zentrum für Nachhaltigkeit, Reparaturkultur und Mobilität entwickelt. Hier bieten wir nicht nur die Möglichkeit, defekte elektronische Geräte kostenlos unter Anleitung instand zu setzen und Fahrräder zu reparieren, sondern auch die Chance, ausgemusterte Computer, Laptops und Fahrräder zu spenden. Nach einer Generalüberholung werden diese dann Bedürftigen zur Verfügung gestellt.

Falls du kein eigenes Fahrrad besitzt oder finanziell eingeschränkt bist, kannst du in unserer Fahrradwerkstatt aus recycelten Teilen dein eigenes Rad zusammenbauen. Der Betrieb vor Ort brummt, sei es durch Reparaturen, Spenden oder den Nachhaltigkeitsflohmarkt, der auch kommendes Jahr wieder stattfinden soll. 

Seit 2020 haben wir das Angebot stetig ausgebaut und dauerhaft auf dem Campus etabliert. Im kommenden Jahr möchten wir das Angebot weiter verbessern und die Öffnungszeiten erweitern und zusätzliches Personal einstellen, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum planen wir für 2024 wieder eine Nachhaltigkeitswoche, die einen weiteren Höhepunkt unserer Bemühungen darstellt.Im Glaskasten sind dafür Vorträge und Workshops zu den Themen Nachhaltigkeit und Reparaturkultur geplant sowie ein Ständemarkt der vor dem Repair Café stattfindet.

Erfahre mehr auf unserer Webseite:

– AStA Repair Café: www.asta-bochum.de/repaircafe

– AStA Fahrradwerkstatt: www.asta-bochum.de/fahrradwerkstatt

Gemeinsam setzen wir uns für Nachhaltigkeit und Mobilität auf dem Campus ein!

Grüner Campus und Nachhaltigkeit – Eine nachhaltige Zukunft gestalten.

In der heutigen Zeit bedeutet ein grüner Campus nicht nur, ihn buchstäblich grüner zu gestalten, sondern auch nachhaltiges Handeln auf ihm zu fördern. Wir beginnen mit einem Fokus auf den Gebäuden, die das Potenzial bieten, auf ihren Dächern mobile Photovoltaik-Anlagen oder sogar Photovoltaik-Steine zu installieren. Letztere könnten eine architektonisch ansprechende Lösung bieten. Bei unseren Nachfragen wurde oft argumentiert, dass die Deckenlast nicht ausreicht. Wir fragen uns, warum dieser Faktor nicht bei umfangreichen Renovierungen und Neubauten berücksichtigt wurde und fordern, dass dies zukünftig Standard wird. Die Universität hat diesen Punkt, den wir seit Jahren fordern, nun auch gesehen und plant zumindest die neuen Gebäude zukünftig mit Solarzellen auszustatten – ein Anfang!

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Außenflächen der Gebäude. Im IA beispielsweise könnten schwarze Platten durch unauffällige Photovoltaik-Paneele ersetzt werden, die farblich und architektonisch dem Denkmalschutz gerecht werden. Wir möchten nicht gegen den Denkmalschutz argumentieren, sondern innovative Wege finden, um Nachhaltigkeit und Erhalt des architektonischen Erbes miteinander zu verknüpfen.

Zusätzlich setzen wir uns für ein effizientes Energiemanagement auf dem Campus ein, das auch über die CampusApp, insbesondere mit dem „plant a seed“-Feature, umgesetzt werden kann. Hierbei handelt es sich um einen Mängelmelder für unnötige Beleuchtung auf dem Campus, dessen Informationen wir dann an die Uni-Verwaltung weitergeben. 

Unsere Vision ist es, in den Gebäuden Energie zu sparen und ein nachhaltiges Geräteverleihprogramm zu etablieren. Zudem wollen wir ein Modul zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einführen, das Kurse im RepairCafé, Wahlbereiche und einen Optionalbereich einschließt. Es gibt bereits Studien zur Nachhaltigkeit am Campus, die wir nutzen können, um unsere Initiative voranzutreiben und eine nachhaltige Zukunft für unseren Campus zu gestalten.

Grüner Campus – Unsere Fortschritte und Ziele

Seit einiger Zeit sind sicherlich viele von euch mit dem sagenumwobenen Restaurant „Q-West“ vertraut, auch bekannt als die G-Reihe. Aber warum ist dies für uns in den N- und I-Reihen von Interesse? Das Q-West erhielt seinen Namen von der Fläche, auf der es steht – dem Querforum West, zwischen den westlichen Gebäudereihen der Universität, oft als „G-Wiese“ bezeichnet.

Weniger bekannt, aber dennoch von großer Bedeutung, ist das Querforum Ost, das die N- und I-Reihen verbindet. Leider hat das Q-Ost in den letzten Jahren stark gelitten und ist heute von einem vernachlässigten Teich, abgeschalteten Wasserspielen und Müll geprägt. Viele von euch sind vielleicht schon oft durch das Q-Ost gelaufen, ohne ihm viel Aufmerksamkeit zu schenken. Doch um die frühere Schönheit des Q-Ost wiederherzustellen, muss es dringend saniert werden.

In den letzten Jahren hatte das Nachhaltigkeitsbüro die Verantwortung für die Sanierung des Q-Ost übernommen. Bedauerlicherweise war die Kooperationsbereitschaft in den ersten Jahren von außerhalb beschränkt, sodass wir auf selbstständige Veranstaltungen zurückgreifen mussten. Hierzu zählten verschiedene Aufräumaktionen, bei denen Ihr uns zahlreich unterstützt habt! Wir stehen hier weiterhin im direkten Kontakt, um eure Ideen und Wünsche in kooperativen Projekten umzusetzen. Wir planen, Grünstreifen mit regionalem Saatgut zu fördern und sowohl das Q-West als auch das Q-Ost durch das Einpflanzen von Blumenzwiebeln aufzuwerten. Letzteres hat das Nachhaltigkeitsbüro erfreulicherweise im Zuge der Nachhaltigkeitswoche umgesetzt. Unser Ziel ist es, einen ökologisch angenehmen Ort für warme Tage zu schaffen, den wir alle genießen können. Hieran halten wir weiter fest!

Wir freuen uns immer auf eure Vorschläge und eure Zusammenarbeit, um unseren Campus grüner und lebenswerter zu gestalten.

Campus App

Jeder kennt das Problem, man hat sich gerade in einen neuen Kurs eingeschrieben und bekommt eine kryptische Raumnummer mitgeteilt, mit der man überhaupt nichts anfangen kann. 


Aus diesem Grund haben wir, die NAWI gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern,  die “Campus App by AStA” (LINK: https://app.asta-bochum.de/) mit einem interaktiven Raumfinder entworfen. 

Die Campus App kann nicht nur dabei helfen, einen Raum zu finden, sondern ist auch Open Source und auf GitHub einsehbar, sodass jeder aktiv an der Weiterentwicklung von vielen coolen Features mitwirken kann.

Folgende Features gibt es bereits jetzt in der App:

Ein übersichtlicher Mensaplan, in dem die angebotenen Gerichte nach Allergien gefiltert werden können und zwischen verschiedenen Profilen (vegan, vegetarisch, halal usw.) ausgewählt werden können.

Des Weiteren kann mit der App, sofern das Handy NFC unterstützt, das Mensa Guthaben auf einem Studierendenausweis/Mensakarte ausgelesen werden.

In der App gibt es einen zentralen Newsfeed mit aktuellen Infos rund um das Geschehen auf dem Campus, Nachrichten von dem jeweiligen FSR und vom AStA. 

Ein gemeinsamer Veranstaltungskalender, der alle Campus-Aktivitäten erfasst und in Zukunft Erinnerungen an das Handy der Nutzer senden wird, zählt auch zu den Features der App.

Für die Zukunft planen wir:

  • Eine Rubrik für Coupons und Rabatte, in der Studierende stets sehen können, wo sie auf dem Campus sparen können und wo es kostenlose Angebote gibt.
  • Umfragen in der App zu aktuellen Themen 
  • Die Möglichkeit, die App zur Bezahlung in der Mensa zu nutzen.
  • Integration von Stundenplänen und dem Vorlesungsverzeichnis.

Unsere Zielsetzung ist es, die „Campus App by AStA“ kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse der Studierenden anzupassen, um ein nützliches und vielseitiges Werkzeug für das Campusleben zu schaffen.

Nachhaltigkeits- und Digitalisierungszentrum

Langfristig möchten wir als Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure auf dem Campus ein Nachhaltigkeits- und Digitalisierungszentrum etablieren, das neben einer offenen Reparaturhalle einen Ort zum Tauschen von Second Hand Ware bietet – und allen Interessierten eine Plattform für die Durchführung und den Besuch von Veranstaltungen im Nachhaltigkeitsbereich bietet. Dabei soll insbesondere die Unterstützung und Förderung von Menschen im Fokus stehen, die sich im Nachhaltigkeitsbereich engagieren möchten. Dies soll durch die Bereitstellung von Arbeitsräumen, aber auch durch die unmittelbare Hilfe bei Gründungen (z.B. für Initiativen und Vereinen) geschehen. Ebenso soll diesen Menschen durch die Zurverfügungstellung eines Medienraumes ermöglicht werden, ihre Visionen und Ideen öffentlichkeitswirksam zu präsentieren und so zusätzliche Engagierte für ihre Ideen zu gewinnen.

BIB DER DINGE/ASTA der Dinge – Die Flatrate

Wir möchten im kommenden Jahr das Projekt „AStA der Dinge“ umsetzen: 

Werkzeuge & Malersachen, Veranstaltungsequipment und andere Gegenstände des (nicht)täglichen Gebrauchs sollen „kostenfrei“ von allen Studierenden ausgeliehen und direkt auf dem Campus abgeholt werden können.

Die „Bib der Dinge“ funktioniert wie eine Leihbücherei – nur, dass keine Bücher geliehen werden, sondern Dinge, die nicht zu Hause herumstehen sollen. Beispielsweise: Campingausrüstung, Malertische, Akkuschrauber, 3D Drucker, Beamer und andere Werkzeuge. Eine Mitgliedschaft und kostet für Studierende 50 Euro pro Jahr. Mitglieder der BIB der Dinge Bochum können sich Gegenstände aus dem Inventar ausleihen. Die Ausstattung ist online reservierbar und z.B. im AStA Repair Café gibt es eine Pick-Up Station. Doch wie wäre es, wenn alle Studierende Gegenstände ohne Mitgliedschaft ausleihen könnten?

Zusätzlich professionalisieren wir den Technikverleih für Fachschaften mit einem Onlinebuchungssystem. Die Fachschaften könnten sich dann Dinge wie große Musikanlagen, aber auch kleinere Soundboxen / Mikros etc für ihre Veranstaltung ausleihen. Außerdem sollen Fachschaften durch uns bei ihren Events mit Strom versorgt werden, dafür könnten große (rollbare) Powerbanks und Starkstromwürfel ausgeliehen werden. Auch das Veranstaltungsmobiliar soll erweitert und bedarfsgerecht angepasst werden.

Sommerfest wieder einführen

Das Sommerfest war für viele Studierenden ein Highlight des Studiums an der RUB. Einmal im Jahr kamen auf dem Hauptplatz der Universität alle Fachschaften, Initiativen und vor allem Studierende zusammen, um gemeinsam eine geile Zeit zu haben. Die Verwaltung der Ruhr-Universität hat sich leider dazu entschieden, das Sommerfest nach der Corona bedingten Zwangspause, nicht wieder aufleben zu lassen.

Das finden wir fatal!

Die Gründe, die ein Sommerfest angeblich unmöglich machen sind, dass es sich zum einen finanziell nicht lohnen würde und zum anderen, dass das Parkhaus und somit das Fundament für den Forumsplatz baufällig ist.

Doch das wollen wir von der NAWI uns nicht bieten lassen. Mit uns im AStA wird es wieder ein Sommerfest geben. Denn auch wenn der Forumsplatz baufällig ist, gibt es genug andere Orte, an denen die Party des Jahres steigen könnte.

Damit ein Sommerfest endlich wieder stattfinden kann, streben wir eine starke Kooperation mit den Fachschaften an. So könnte das Sommerfest dezentralisiert in den einzelnen Fachschaften stattfinden, anstatt an einem   Ort. So kann das Sommerfest wieder ein vielfältiges Angebot für alle Studierenden bieten. Falls die Verwaltung der Ruhr-Universität es dennoch als unmöglich erachtet, dass das Sommerfest auf unserem Campus stattfindet, planen wir in Kooperation mit dem AStA der Hochschule Bochum ein gemeinsames Sommerfest XXL zu veranstalten. Uni bedeutet zwar nicht nur Party, aber Party gehört verdammt nochmal dazu!

Gaming

Zurück in die Retro-Welt! Wer erinnert sich nicht an die Zeiten der verpixelten Grafik, der langen Kabel und der Röhrenbildschirme, die im Fitnessstudio überflüssig wurden? Wenn du nicht nur in Erinnerungen schwelgen möchtest und sehen möchtest, wie das Gaming auf dem Super Nintendo, der Playstation oder dem Gamecube aussah, bist du bei uns genau richtig. Wir setzen uns seit jeher dafür ein, Retro-Gaming-Events anzubieten. Während der Remote-Zeit haben wir die verbleibende freie Fläche im Glaskasten in einen Gaming Hub verwandelt. Hier könnt ihr unter der Woche zum Spielen, Chillen und Plaudern vorbeikommen. Wir freuen uns auf euch!

Zudem bieten wir dir die Möglichkeit, dich mit deinen Kommiliton:innen im Wettbewerb zu messen und deine Fähigkeiten zu zeigen. Neben Highlights wie CS:2 -und League of Legends-Turnieren bieten wir spontane Ligaspiele, entspannte Hearthstone Fireside Gatherings und auch andere TCGs wie Final Fantasy, Magic und Yu-Gi-Oh! an. Dabei winken tolle Preise. Denkt daran: Die NAWI ist dein Startpunkt für alles rund um E-Sports auf der de_campus_rub.map.

Auf unserer Klausurtagung haben wir erneut festgestellt, dass Retro-Gaming nach wie vor ein heißes Thema ist. Wir planen, unsere Kooperationen mit Fachschaften auszubauen, um größere und noch aufregendere Events auf die Beine zu stellen. Zudem werden wir das Angebot um Trading Card Game-Turniere erweitern, um noch mehr Vielfalt und Spannung zu bieten. Bleibt dran und lasst uns gemeinsam in die aufregende Welt des Gamings eintauchen!

Professionelles Gaming

Wir bringen E-Sport an die RUB!

Du spielst leidenschaftlich gerne Videospiele und möchtest die Sache etwas professioneller im Team angehen? Ob OW2, CS:2, LoL, Valorant, Rocket League oder Rainbow Six, die Initiative für E-Sport an der RUB macht es möglich. In der Uniliga treten wir deutschlandweit auf dem höchsten Level gegen andere Hochschulen an. Zuletzt konnten wir mit einigen Teams in die jeweilige erste Liga aufsteigen und uns dort beweisen. Wir unterstützen diese Initiative maßgeblich und konnten mit ihr Projekte wie den Gaming Hub und E-Sport Events an der RUB in den vergangenen Semestern ins Leben rufen.

 Bibliotheksöffnungszeiten wiederherstellen

Unser Ziel ist es, die Bibliotheksöffnungszeiten und die Lernbedingungen an unserer Universität zu verbessern. Die Bibliothek ist das Herzstück unseres akademischen Lebens, der Ort, an dem Wissen und Forschung zusammenkommen. Wir finden, dass der Zugang so einfach wie möglich sein sollte. Daher setzen wir uns für folgende Maßnahmen ein:

1. Erweiterung der generellen Plätze und Öffnungszeiten fürs Lernen:

Mehr Lernplätze: Die Uni-Bibliothek sollte ihr Angebot an Lernplätzen ausbauen, um der steigenden Anzahl von Studierenden gerecht zu werden. Wir berufen uns darauf, dass zusätzliche Räumlichkeiten und Plätze für das selbständige Lernen geschaffen werden.

Längere Öffnungszeiten: Die Bibliothek sollte zu Zeiten geöffnet sein, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Studierenden angepasst ist. Wir werden uns für die Einführung von längeren Öffnungszeiten in den Abendstunden und an Wochenenden einsetzen, um ein flexibleres Lernen zu ermöglichen.

2. Anpassung der Bibliotheksöffnungszeiten an die Gebäudeöffnungszeiten:

Die Öffnungszeiten der Bibliothek sollten an die allgemeinen Gebäudeöffnungszeiten der Universität angeglichen werden, sodass Studierende auch außerhalb der Vorlesungszeiten auf Ressourcen und Plätze zugreifen können.

KulturCafé

Das KulturCafé ist in die Jahre gekommen! Es wird Zeit für neue Möbel, ein Essens- und Technik-Upgrade.
Durch die neue Ausstattung soll das Café in neuem Glanz erstrahlen und heller wirken. Auch das Essensangebot ist nicht mehr zeitgemäß. Hierfür soll ein kleineres Speisenangebot mit frischen Spezialitäten wie beispielsweise leckeren Salaten, krossen Paninis und fruchtigen Smoothies eure Geschmacksknospen zum Blühen bringen. Auch die Einführung von EC-Kartenzahlung wäre wünschenswert.
Insgesamt soll die Kommunikation zwischen der Studierendenschaft und dem Team des KulturCafés zukünftig im Vordergrund stehen. Hierfür wurde ein neues Nutzungskonzept erarbeitet, das zusammen mit den Fachschaften auf die Bedürfnisse der Studierendenschaft abgestimmt wird. In Sachen Technik könnten mit neuer Lüftung zukünftig mehr Gäste an den legendären RUB-Partys teilnehmen. Getreu nach dem Motto: Der Bass muss ficken, sollen neue Boxen für einen besseren Sound auf Partys sorgen. Für die dort stattfindenden Veranstaltungen muss klare Werbung geschaffen werden. Für mehr Präsenz soll ein Kundenstopper in der Nähe des KulturCafés installiert werden.

Digital vorankommen

Die vergangene Zeit der Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig eine gut ausgestattete digitale Infrastruktur an der Universität ist. Wir fordern eine Verbesserung und Erweiterung des WLAN-Netzwerks auf dem gesamten Campus. Eine zuverlässige Internetverbindung ist essenziell, um den Anforderungen der modernen Hochschulbildung gerecht zu werden. Damit dieses Ziel erreicht wird, muss der WLAN-Ausbau überall auf dem Campus vorangetrieben werde, insbesondere aber in der G-Reihe. Zu einer digitalen Universität gehört aber auch Verlässlichkeit und Erreichbarkeit. Die Universität möchte die lebenslange @rub.de Mail nicht weiter fortführen und Studierenden nur noch eine E-Mail auf Studienzeit zusichern. Zum einen wird hier das Versprechen auf eine lebenslange Mail gebrochen. Zum anderen bringt die neue @edu Mail zahlreiche Probleme mit sich. Von Sciebo bis zu Veröffentlichungen, die mit der alten Mail getätigt wurden, unter der man bald nicht mehr zu erreichen ist. Deshalb fordern wir eine lebenslange rub@.de Mail sowie flächendeckenden einen Ausbau des WLAN.

Tarifvertrag für Studentische Beschäftigte

Studentische Hilfskräfte, auch bekannt als SHK oder WHB, sind tragende Säulen von Forschung und Lehre an Universitäten und natürlich auch an der RUB. Sie kommen in diversen Bereichen zum Einsatz, beispielsweise als Übungsgruppenleiter, bei der Vorbereitung von Lehrveranstaltungen oder in der Forschung bei Vorbereitung und Durchführung von Experimenten. 

Für ihre Tätigkeiten erhalten diese Studierenden in der Regel eine pauschale Vergütung, welche mittlerweile nur noch geringfügig über dem Mindestlohn liegt (Mindestlohn=12,00€, SHK(RUB)=12,10€, WHB(RUB)= 14,00€). Anders als die meisten Angestellten der Universität sind diese studentischen Beschäftigungen zudem nicht tarifgebunden! 

Wir setzen uns für einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte (TV Stud) ein und wollen das dafür erforderliche Vorgehen tatkräftig unterstützen! Ein solcher Tarifvertrag würde es ermöglichen, eine transparente, angemessene Vergütung zu gewährleisten und gerechte Arbeitsbedingungen und Urlaubsansprüche festzuschreiben. Er würde den SHK und WHB ein Recht auf Mitbestimmung geben!

Parlamentarische Arbeit machen

Wir wünschen uns ein aktives und produktives Parlament, das seine Aufgaben gewissenhaft erledigt. Wir nehmen die Parlamentssitzungen wahr! Gemeinsam etwas zu schaffen und nicht nur darüber zu reden, steht für uns im Zentrum!

Wir wollen moderne, verständliche und sichere Grundlagen für die Arbeit der Studierendenschaft und der Fachschaften! So wurden auf Grundlage unserer Anträge die Satzung, Wahlordnung und Fachschaftenordnung der Studierendenschaft neu gefasst und einstimmig durch das Parlament beschlossen. Wir wollen im kommenden Jahr gemeinsam mit den Fachschaften an einer freiwillig anwendbaren Ordnung arbeiten, welche die rechtlichen Rahmenbedingungen abbildet und sinnvolle Vorschläge einbindet.

Demokratie zugänglicher machen

Die Beteiligung bei den Wahlen zum Studierendenparlament stagniert seit Jahren bei 7-10%. Allgemeine Wahlen sind das Herzstück der Demokratie, daher liegt es uns am Herzen, die Wahlbeteiligung zu steigern. Hierzu verfolgen wir verschiedene Ansätze.

Wir wollen Hürden für eine Teilnahme an der Wahl beseitigen! Wir haben bereits sinnvolle Urnenstandorte für die Studiengänge erreicht, sodass Studierende der Physik im NC, Studierende der Sportwissenschaften am Gesundheitscampus und Studierende der Informatik im MA wählen können. Unser langfristiges Ziel ist jedoch die Aufhebung der Urnenbindung und die Einführung eines zentralen (digitalen) Wählendenverzeichnisses. Damit alle Studierenden an jeder Urne von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können! Hierzu haben wir bereits die Rechtsgrundlage in der Wahlordnung geschaffen.

Wir wollen die Hochschulpolitik transparenter und zugänglicher machen! Hierzu zählt der StuPa-Check, welchen wir organisiert und weiterentwickelt haben und der den Studierenden als Orientierungshilfe für die Wahl dienen soll (analog zum Wahl-O-Mat). Weiterhin wollen wir Unterlagen zur Arbeit des Parlaments in einem zentralen, online zugänglichen Archiv bereitstellen (z.B. Protokolle, Anträge, Satzungen & Ordnungen). 

Unterstützung der Wohnheime

Wohnheime sind einer der Dreh- und Angelpunkte zur Vernetzung unter Studierenden. Da wir das Studierendenleben rundum fördern wollen, möchten wir uns auch für den Teil der in Wohnheimen stattfindet starkmachen. Hierbei setzen wir uns für eine bessere Kommunikation zwischen Studierenden und AKAFÖ ein. Außerdem möchten wir dafür sorgen, dass ihr bei Schäden in euren WGs etc. schnellere Reparaturen bekommt. Nicht zu vergessen ist natürlich die Förderung von mehr Veranstaltungen, sei es intern im Wohnheim oder gemeinsam mit anderen Wohnheimen! Die Ausstattung in den Wohnheimen, seien es Gemeinschaftsküchen oder Gemeinschaftsräume, sollte natürlich auch nicht vergessen werden.

Sport

Wir möchten dir weiterhin Sportangebote durch die Teilnahme an diversen Turnieren, von Fußball über Beachvolleyball bis Schach und verschiedenen Trendsportarten ermöglichen. Dafür besteht die Möglichkeit dich mit Freund:innen und Rival:innen alleine oder im Team zu messen und tolle Preise zu gewinnen. Wir möchten dir den Sport so spaßig wie möglich gestalten! Im letzten Jahr konnten wir schon viele verschiedene Veranstaltungen zur Verfügung stellen und das möchten wir weiterhin erhalten. 

Der Campus als Safe Space

Schon mal beim nach Hause gehen oder auf dem Campus ein mulmiges Gefühl gehabt und nicht gewusst, wie du damit umgehen sollst? Wir wollen euch damit nicht alleine lassen und euch vermitteln, dass ihr euch anders verhalten müsst für ein Gefühl der Sicherheit. Hierfür wollen wir den Campus mit bekannten Konzepten (“ist Luisa hier?”) und besserer Beleuchtung sicherer gestalten. Wir möchten eine Umfrage durchführen, um eure Angsträume auf dem Campus zu erfassen und diesen direkt entgegen treten zu können. Außerdem wollen wir bestehende Angebote wie die Telefonbegleitung (Heimwegtelefon e.V.: 030 12074182) oder die abrufbare Security zur Wegbegleitung weiterverbreiten.

Ergänzend möchten wir euch Möglichkeiten geben zu erlernen, wie ihr euch in Ausnahmesituationen verhalten könnt, um euch oder euren Mitmenschen zu helfen. Hierfür wollen wir kostenlose (geschlechtergetrennte) Selbstverteidigungskurse sowie kostenlose (online) Erste-Hilfe-Kurse anbieten.  

Cannabis Club an der Uni

Pragmatische Politik zu machen bedeutet, auf sich ändernde Gesetzeslagen zu reagieren. Unsere derzeitige Bundesregierung plant den Konsum und Verkauf von Cannabis zu entkriminalisieren. Damit dieser Wandel auch auf dem Campus stattfindet, plant die NAWI studentische nichtgewerbliche Anbauvereinigungen bei ihrer Ansiedlung am Campus oder in Campusnähe zu unterstützen, sobald die Gesetzeslage es erlaubt. 

Durch die Einführung von Cannabis Clubs würde es Studierenden ermöglicht, eine informierte Entscheidung über ihren Lebensstil zu treffen und gleichzeitig würden Gesundheit und Sicherheit geschützt. 

Im AStA könnten außerdem weiterhin Veranstaltungen zur Informationsweitergabe und natürlich auch Prävention angeboten werden. Bildung ist der Schlüssel zur Risikominimierung! 

Aber natürlich würden Anbauvereinigungen auch Platz für Gemeinschaft, Austausch und Zusammenhalt bieten, was das Wohlbefinden aller Beteiligten steigert.