Programm 2012

1. Pragmatische Politik

Ein AStA, der sich durch allgemeinpolitische Stellungnahmen und dem Bedienen von Klientelpolitik einzelner Gruppierungen auszeichnet, hat das Ziel, eine gute Vertretung der Studierendenschaft zu sein, klar verfehlt. Die Gestaltung und Durchsetzung von Interessen und Zielen im Bereich unserer Universität sollte daher von pragmatischer Natur sein und zum Ziel haben, ein gemeinschaftliches Gefüge zu schaffen, bei dem möglichst alle Studenten gemeinsam dafür Sorge tragen, dass ein reibungsloser Ablauf der Studienzeit erreicht wird.
Ein AStA-Etat von etwa einer halben Million Euro sollte voll und ganz den Interessen der Studierenden zugute kommen. Verschwendung, sogar für Zwecke, die in keinem direkten Zusammenhang zur Universität stehen, sollte hierbei ebensowenig vorkommen wie eine allgemeinpolitische Einflussnahme. Wir wollen daher nicht, dass die Hochschulgruppen den Parteien des Landes die Möglichkeit geben, in den Ablauf der Universitäten einzugreifen und somit die Objektivität der Hochschulgruppe beeinträchtigen.Unser wichtigstes Anliegen ist daher eine objektive und auf den Universitätsalltag fokussierte Betrachtung, um somit das umzusetzen, was Studierende wollen. Hierbei ist es unabdingbar, dass Pragmatismus und Transparenz im Vordergrund stehen.

2. Transparenz

Wir möchten einen AStA, der mehr Infostände veranstaltet und sich im direkten Kontakt mit den Studenten über die Arbeit des AStA austauscht.Der AStA soll über diesen Austausch mit den Studenten kommunizieren. So sollen vor allem auch gute Ideen von anderen Studenten in die AStA-Arbeit integriert werden. Der AStA soll am Ende des Semesters einen Rechenschaftsbericht über seine geleistete Arbeit abliefern, welcher zusammen mit dem Haushalt verständlich für alle Studenten aufbereitet und im Internet einsehbar sein soll.
Wir fordern außerdem, dass auch alle AStA-Referate einmal im Semester einen Rechenschaftsbericht über ihre Arbeit und Finanzen vorlegen. Dies ist bei allen Fachschaftsräten bereits ein obligatorisches Vorgehen. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir, die NAWI, der Meinung sind, dass diese Referate sicherlich größtenteils gute Arbeit leisten und ein wichtiger Bestandteil der studentischen Selbstorganisation sind. Jedoch möchten wir auch darauf hinweisen, dass diese Referate aus unser aller Sozialbeträge finanziert werden und daher jeder Studierende aus unserer Sicht ein Recht darauf hat, Einblick in die Verwendung dieser Gelder und in die Arbeit der Referate zu erhalten. Dies haben wir bereits im Studierendenparlament offiziell beantragt; unser Antrag wurde jedoch mit einer knappen Mehrheit (welche größtenteils aus eher links orientierten Listen bestand) abgelehnt. Der Antrag ist hier einzusehen.

3. Akafö-Preise senken

Die Preise des AKAFÖs sind zu hoch und nicht an die Lebensbedingungen von Studenten angepasst. Die NAWI ist für eine Aufklärung, weshalb eine Flasche Wasser über einen Euro kostet oder wieso in den Wohnheimen kein Wert auf Energiesparen gelegt wird. Wir der Meinung, dass das Angebot in den Cafeterien der RUB nicht die finanziellen Umstände der Studenten genügend berücksichtigt. Trotz Zuschüssen aus den Sozialbeiträgen der Studierenden orientieren sich die Preise an privatwirtschaftlichen Kantinen und Cafeterien.
So ist es beispielsweise nicht klar, weshalb sich die Getränkelandschaft ausschließlich auf Markenprodukte der Firma Coca Cola beschränkt. Ein kostengünstigeres Alternativprogramm, das auch die Gewinnmarge des AKAFÖs nicht schmälern würde, wäre hier wünschenswert.

4. Didaktikfortbildungen für Dozenten

Wir fordern eine obligatorische Didaktik-Fortbildung für Dozenten und Dozentinnen der RUB. Natürlich gibt es an unserer Uni sehr gute Dozenten / Dozentinnen aber leider auch jene, deren didaktische Fähigkeiten verbesserungswürdig sind. Um in dieser Hinsicht weniger begabte Dozenten / Dozentinnen nicht zu diskriminieren und die unangenehme Beantragung einer Fortbildung durch Studenten zu vermeiden, fordern wir eine Pflichtfortbildung für alle Dozenten / Dozentinnen, welche an der RUB lehren. Zwar werden solche Kurse bereits angeboten, werden jedoch aufgrund der fehlenden Teilnahme-Verpflichtung nur selten in Anspruch genommen. Wir sind der Meinung, dass die obligatorische Teilnahme an solchen Didaktik-Kursen die Lehre immens verbessern kann.

5. Winterdienst

Jedem Studenten, der die Unibrücke benutzt oder mit dem Auto nicht im Parkhaus unterkommt, wird die katastrophale Lage aufgefallen sein, die sich bei Schneefall an unserer Uni bietet. Besonders die Unibrücke, die jeden Tag für tausende Studenten den Eingang zur Uni bildet, zeigt sich, was die Räumung angeht, in einem extrem schlechten Zustand. Diese Zustände sind nicht hinnehmbar. Die NAWI fordert daher, den Winterdienst der Universität deutlich zu verbessern. Dies fällt allerdings in den Aufgabenbereich des Senats und der angeschlossenen Kommissionen. Daher treten wir im Senat dafür ein, schnellstmöglich den Winterdient mit geringem finanziellem Aufwand personell und materiell aufzustocken. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die von der Anschaffung weiterer Räumgeräte reichen bis hin zum Einstellen von Teilzeitkräften oder studentischen Hilfskräften, die beim Räumen helfen. Darüber hinaus fordern wir die Aufnahme verschiedener Trampelpfade, welche sich längst als Wege etabliert haben, in das Wegeregister der Universität auf zu nehmen. Eine Beschilderung „Kein Winterdienst“ an der Hasenwiese vor IA beispielsweise halten wir für unzureichend und gefährlich. Hier müssen Treppen mit Geländern versehen werden und ebenfalls Schneeräumungen stattfinden.

6. Nachhilfebörse

Mit der Einrichtung einer Nachhilfebörse auf unserer Website zum Wintersemester 2009/2010 konnten wir eines unserer Wahlziele von 2009 in die Tat umsetzen. Die Nachhilfebörse bietet denjenigen, die Nachhilfe suchen oder geben wollen, die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten. Da dieses Angebot gut angenommen wurde und auch immer öfter genutzt wird, ist es uns ein großes Anliegen, die Nachhilfebörse weiter auszubauen und zu verbessern. Mit der Nachhilfebörse wollen wir nach wie vor den Service für die Studierenden verbessern. Es soll das Suchen nach Nachhilfeangeboten auf den vielen Pinnwänden unserer Universität ersparen.
Da sich die Aushänge an den Pinnwänden meist nicht sehr lange halten, ermöglichen wir es dem Inserenten außerdem, seine Anzeige so lange zu veröffentlichen, wie er möchte. Dieses Angebot kann natürlich kostenlos genutzt werden. Desweiteren wird bei der Veröffentlichung der Anzeigen großer Wert auf Datenschutz gelegt und dafür gesorgt, dass E-Mail Adressen oder Telefonnummern nicht öffentlich im Internet einsehbar sind. Ziel ist es nun, die Nachhilfebörse weiter publik zu machen und durch Mitsprache im AStA weiter auszubauen, so dass sich unsere Plattform zu einer zentralen Anlaufstelle für die ganze Uni entwickelt. Regelmäßiges Bewerben soll ferner die Nachhilfebörse auf aktuellem Stand halten und neue Studierende darauf aufmerksam machen.

7. Hochschulsport

Der Hochschulsport an der RUB muss realistisch und nicht anhand einer Pauschale und eventuellen Zuschlägen finanziert werden. Im Senat tritt die NAWI dafür ein, dass sich das Rektorat stärker für den sportlichen Ausgleich zum Studium einsetzt und für faire Verhältnisse sorgt.
Seit dem WS 2010/11 braucht jeder Student der RUB eine Sportkarte (15€), um am Sportprogramm in den Hallen der Markstraße oder in der CASPO teilnehmen zu können. Bei nicht wenigen Angeboten kommen dann noch weitere Kosten zwischen 10 – 20€ hinzu.
Wir wollen, dass die Ausgaben für den Hochschulsport transparenter dargestellt werden (wieso 10€ für Aerobic?)!

8. AStA Referat für Wirtschaftspraktika

Viele Naturwissenschaftler und Ingenieure kämpfen mit dem Problem, nach ihrem akademischen Abschluss nicht genau zu wissen, welche Richtung sie im Berufsleben einschlagen sollen. Diejenigen, die vielleicht wussten, welchen Weg sie einschlagen, stehen plötzlich im Berufsleben ohne wirkliche praktische Erfahrungen. Diesem weit verbreiteten Problem versucht die NAWI entgegen zu wirken und möchte ein Referat für Wirtschaftspraktika im AStA durchsetzen. Dies würde vielen Studenten an der Ruhr-Universität Bochum einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Universitäten verschaffen. Primär soll das Referat Kontakte mit Firmen knüpfen, die offene Stellenangebote, Praktikumsstellen oder Informationen für die Studenten anbieten können. Auch die Verknüpfung mit Schulen ist sehr wichtig, damit die Lehramtsstudenten frühzeitig an das Unterrichten gewöhnt werden können.
Dieses Referat soll so gestaltet werden, dass die Mitarbeiter zunächst beginnen, Kontakte zu knüpfen, sie im späteren Verlauf pflegen und Anfragen auf offene Stipendien und Praktika stellen. Die gesammelten Angebote sollen darauf hin auf einer benutzerfreundlichen und für alle Studenten zugänglichen Plattform gebündelt werden. Wir erhoffen uns von diesem Referat, dass es eine Erleichterung für die Studierenden schafft, in den Beruf zu finden.

9. AStA Referat für studentische Koordination und Struktur

Jeder, der versucht in die Hochschulpolitik reinzuschnuppern oder als sonst eher unpolitischer Mensch versucht, seine Interessen oder Vorschläge an unserer Universität einzubringen, scheitert nicht selten an den hohen Hürden der Bürokratie, an fehlender Absprache in den studentischen Gremien oder simpler Falschinformationen verschiedener Stellen in der universitären Verwaltung. Diesen Missstand möchte die NAWI beheben und allen Studenten und damit vor allem auch den nicht in Listen oder Gremien organisierten Studenten eine Anlaufstelle bieten, die Ihnen hilft, sich an der Uni demokratisch zu beteiligen. Vorschläge & Ideen sollen gesammelt und formuliert werden; Studenten beim Einbringen ihrer Vorschläge in die Gremien beraten werden. Das neue Referat soll zudem ein Vernetzungspunkt in der studentischen Hochschulpolitik sein. Das heißt, das Strukturreferat koordiniert die Informationen zu studentischen Aktivitäten in verschiedenen Gremien wie dem Senat, der FSVK, den Fachschaftsräten etc. und sorgt so für eine bessere Informationssituation zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen, in denen Studenten beteiligt sind und dem AStA. Auf diese Weise erhoffen wir uns einen Demokratiezuwachs und eine koordiniertere Zusammenarbeit in den studentischen Institutionen.
Diese Beratung soll dabei nicht parteipolitisch oder partikulär politisch orientiert sein, sondern eine rein informelle Stellung einnehmen, so dass etwaige politische Gesinnungen bei der Hilfe keine Rolle spielen. Das hebt dieses Referat deutlich von den bestehenden, im AStA bisher eher lieblos behandelten, Institutionen zu dieser Thematik ab.

10. Förderung der Rechte für Hiwis und Studentische Hilfskräfte

Zur Förderung der Rechte von Hiwis und Studentischen Hilfskräften möchten wir eine universitätsweite, vom AStA geförderte Hiwi-Gemeinschaft aufbauen. Zu dem Gedanken veranlassen uns vor allem die teilweise stark befristeten Arbeitsverträge, welche es hochschulpolitisch aktiven Studierenden aus Gremien wie AStA und den Fachschaftsräten schwer machen können, eine sichere Stelle an einem Lehrstuhl oder der Univerwaltung zu finden. Ein weiteres Problem der Befristungen von Arbeitsverträgen ist, dass Studentische Verträge universitätsweit auf maximal 6 Monate beschränkt werden, dies hat zur Folge, dass Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld nicht ausgegeben werden, auch dann nicht, wenn beispielsweise ein Student effektiv 2 Jahre an ein und demselben Lehrstuhl beschäftigt ist.

11. Toilettensanierungen/-aufwertungen

Oft sind es die kleinen Dinge, die bei der Nutzung der Universitätstoiletten extrem stören: „Schmierereien“ an den Wänden, fehlende Mülleimer (speziell auch Hygieneeimer auf den Frauentoiletten), nicht vorhandene WC-Brillen, ein unangenehmer Geruch, überlaufende Pissoirs oder eine Tür, die sich nicht abschließen lässt. Dabei ist es erstaunlich, dass solche Defekte oft über viele Semester hinweg nicht behoben und zum Teil stattdessen bevorzugt Kabinen komplett gesperrt werden. Nur in wenigen Teilen der Universität, wie dem HZO, sind die veralteten Toiletten bisher renoviert worden. Die NAWI möchte sich in Zusammenarbeit mit den Hausmeistern daher für eine Sanierung der Toiletten auch in anderen Gebäuden der Universität einsetzen, damit dort angenehme und hygienische Bedingungen erzielt werden können.

12. Verbesserung der IT-Infrastruktur an der RUB

Die NAWI versucht, sich über universitäre Gremien dafür einzusetzen, die IT-Infrastruktur an der RUB zu verbessern. 100 MB für E-Mail Korrespondenz, ein Wlan-Funknetzwerk, das in vielen Hörsälen der Universität nicht empfangbar ist und mangelnde Unterstützung bei studentischen Präsentationen sind im Jahre 2011 nicht mehr zeitgemäß. Daher fordern wir flächendeckenden Wlan-Ausbau in Hörsälen, Seminarräumen und Bibliotheken, ein E-Mail Postfach von mindestens 500 MB und die Möglichkeit, in jeder Fakultät Präsenter und weiteres Präsentationswerkzeug auszuleihen.

13. Erhalt der studentischen Mitbestimmung

Gerade nach der Abschaffung der Studienbeiträge ist eine studentische Mitbestimmung bei der Verteilung der Ersatzmittel für die Studienbeiträge von besonderer Bedeutung. Es geht um Gelder vom Land und ihre zukünftige Verwendung. Dabei geht es der NAWI besonders darum, dass die Gelder da ankommen wofür sie vorgesehen sind. Weiterhin sollen bestehende Übungsgruppen, Tutorien, Anlaufstellen etc. bestehen bleiben und ausgebaut werden. Die bisher errungene Verbesserung der Lehre darf nach der Abschaffung von Studienbeiträgen nicht zurückgeschraubt werden. Das Wort „Studierendenschaft“ kommt von Gemeinschaft, speziell von Interessengemeinschaft. Danach wollen wir handeln. Man kann als Liste, wie z.B. die NAWI, nicht alle Interessen innerhalb der Gemeinschaft gleichermaßen fördern, aber man kann versuchen die grundlegenden Bedürfnisse aller durch die Schaffung eines pragmatisch-orientierten Rahmens auf einen Nenner zu bringen.

14. Campuspartys zurück an den Campus

29. Oktober 2010 – was können RUB-Studenten mit diesem Datum verbinden? Genau: Es war der letzte Abend, an dem eine groß angelegte Campus-Party im Hörsaalfoyer des Gebäude IB stattgefunden hat! Mehrmals im Monat haben zuvor irgendwo auf dem Campus in entsprechenden Foyers von Fachschaftsräten organisierte Partys stattgefunden, welche stets großen Anklang bei den Studenten gefunden haben – nicht nur bei den fakultätsnahen, auch Studenten „von der anderen Seite“ der Uni und von außerhalb kamen um zusammen unvergessliche Abende zu erleben – in der Uni feiern, dort, wo sonst nur studiert wird, dort, wo sonst der Alltags- und Lernstress regiert konnten sich die Studis entspannen und ein „Wir-Gefühl“ entwickeln, ohne ständig ans lernen denken zu müssen.
Das ist vorbei! Seit dem oben genannten Datum sind diese Partys verboten – nach einer Sicherheitsbegehung der gesamten RUB im Oktober 2010 ist festgestellt worden, dass entsprechend der Brandschutzverordnungen die Besucherzahlen der Partys die erlaubte Anzahl überschreiten und Partys unter Auflagen, die „sowieso unterwandert würden“, von der Universitätsverwaltung nicht gewünscht sind.
Es ist klar: Die Campuspartys innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen wieder an der RUB zu etablieren ist utopisch – damit aber spätere Generationen wieder diese Möglichkeit haben muss das Thema sowohl im StuPa als auch im Senat präsent gemacht werden! Nur wenn von Verwaltung und Studierendenschaft eine Lösung gesucht wird kann auch eine gefunden werden! Die NAWI steht dafür, dieses Thema, was ALLE Studenten angeht, direkt anzugehen und nach realistischen Lösungen zu suchen – Wir wollen unsere Partys zurück!

15. Die RUB-Linie

Das Problem der infrastrukturellen Situation der RUB ist für viele offensichtlich. Es gibt wenige Möglichkeiten sich dem morgendlichen Stau an der U35 Campuslinie oder dem Parkplatzsuchen zu entziehen. Früher aufstehen und Fahrgemeinschaften bilden sind zwar sinnvolle Möglichkeiten zur Eindämmung des Problems, aber können als Lösung kaum standhalten. Fahrradwege in dem benötigten Maße ausbauen wäre schön, aber Zeit- und Kostenintensiv. Wie wahrscheinlich ist wohl, dass die Stadt Bochum da mitspielt und das auch noch in absehbarer Zeit? Die Campuslinie U35 hinter Hustadt mit einer Schienenschleife versehen ist auch im Gespräch, dauert aber auch noch bis das konkrete Formen annehmen wird. Was also können wir jetzt und hier tun, bevor wir auch noch vor einem doppelten Jahrgang 2013 stehen? Innerhalb der RUB gibt es einige Vorschläge, wie die Öffnung der Schranken direkt vor den Gebäuden. Hört sich im ersten Moment toll an, die Studierenden können dann direkt vor dem Gebäude parken, schade wäre nur, dass man zwar rechtzeitig am Hörsaal ist, der Professor jedoch jedes Mal zu spät kommt. Von derartigen populistischen Forderungen halten wir als NAWI demnach Abstand. Dann gibt es Ideen, dass ein neues Parkhaus gebaut werden solle. Das Geld wird kaum vom Land zur ‚Verfügung gestellt, da die Uni rechnerisch die Parkplätze bereits besitzt und zwar hinter der Fachhochschule (FH). Um die Refinanzierung eines eventuellen Parkplatzes bzw. Parkhauses zu gewährleisten sollen die Parkplätze dann zu Bezahlparkplätzen werden. Schön für die, die es sich leisten können, der gemeine Student profitiert vielleicht sogar indirekt durch eine Entlastung anderer Parkplätze. Momentan wird an der RUB sowieso schon so viel gebaut, dass allein dadurch schon Parkplätze für die Bauarbeiten besetzt sind. Die NAWI hält diesen Vorschlag immerhin noch für sinnvoll, auch wenn dadurch Statusgruppen bevorzugt werden. Unser Lösungsvorschlag ist relativ simpel und wird nicht das gesamte Problem beheben, aber ist kurzfristig anwendbar, auf Dauer durchführbar und steigert zudem die Mobilität auf dem Campus. Wir wollen Kleinbusse, die von den nicht ausgelasteten Parkplätzen hinter der FH eine RUB-Line zu allen Gebäuden anfährt.