Hochschulgesetz im Sinne der Studierenden

Kommen wir heute zu einem Punkt, die wohl die Wenigsten von uns erwarten würden, da er nicht direkt zu der konkreten Campusveränderung passt, für die wir sonst einstehen.

Wir sehen jedoch viele der Punkte des geplanten neuen Hochschulgesetzes kritisch.
Dieser Punkt wirkt für viele Studierende zunächst wenig lebensnah, sondern würde ihnen mittelbar durch die Schwächung der Möglichkeiten engagierter Studierender schaden. Hinter den Kulissen der RUB arbeiten viele Studierende ehrenamtlich daran, dass das Studium sowohl in fachlicher als auch sozialer Hinsicht angenehm bleibt. Beispielsweise sollen die Studienbeiräte wieder abgeschafft werden, auch die vorgeschriebene Gruppenparität soll nicht mehr verpflichtend sein. Die Vergangenheit lehrt dabei, dass die Universitäten den Studierenden gerne weniger Gehör schenken, wenn sie hierzu nicht verpflichtet sind.

Was die Studierenden aber ganz konkret betreffen wird sind Themen wie Studienverlaufsvereinbarungen, verpflichtende Studienberatungen und Online-Self-Assessments.

Für viele Punkte des Hochschulgesetzes gilt dasselbe, wie für alle Gesetze. In wenigen Worten kann viel Veränderung stecken.

e-Sports an der RUB

Erstmals im letzten Jahr angeboten, erfreuen sich bereits viele Studierende an dem neuen e-Sports Angebot. Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotveranstaltungen in CS:GO und League of Legends, möchte die NAWI den Bereich e-Sport erhalten und darüber hinaus weiter ausbauen. Wir wollen unser Angebot erweitern und auch Hearthstone, StreetFighter und FIFA an den Campus bringen.
Auf größeren und kleineren Turnieren möchten wir den Studierenden die Möglichkeit bieten sich gegen andere zu messen und ihre Skills unter Beweis zu stellen.
Aufbauend auf der Arbeit dieses Jahres soll das Konzept der Studi-Liga weiter vorangebracht werden.
Die im Winter 2018 ausgerichtete Hearthstone-WM und die im Sommer 2018 ausgerichtete Endrunde der NSL sollen als Ausgangspunkt dienen.
Jüngst wurde auch auf Bundesebene über das Thema e-Sports diskutiert. Weitere Projekte sind die Einrichtung eines 5on5-Raums und die regelmäßige Ausrichtung einer universitären LAN-Party im AZ. Bewährte Projekte wie der Retrostammtisch sollen dabei natürlich beibehalten werden.

Beste Grüße
Eure NAWI

Q-Ost sanieren!

Viele kennen sicherlich das sagenumwobene „Q-West“ in Transmensanien, also der Uni jenseits des Audimax – vielen auch einfach als G-Reihe bekannt. Wer sich schon immer gefragt hat, warum diese vom AKAFÖ betriebene Lokalität so heißt bekommt hier eine Antwort – auch auf die Frage, warum das für uns in N- und I-Reihe interessant ist.

Das Q-West ist nämlich nach der Fläche benannt, auf der es gebaut wurde. Das Q-West, oder eben Querforum Ost. Also die Fläche, die zwischen den beiden westlichen Gebäudereihen der Universität liegt, auch bekannt als „G-Wiese“.

Deutlich weniger bekannt ist jedoch das Querforum Ost. Denn natürlich gibt es eine solche Verbindungsfläche auch zwischen der N- und der I-Reihe. Das Q-Ost war früher der vermutlich schönste Ort der gesamten Uni, heute besteht es aus einem zugewucherten Teich, abgeschalteten Wasserspielen und sehr viel Müll. Viele von euch sind bestimmt bereits durch das Q-Ost gelaufen, ohne ihm viel Beachtung zu schenken.

Das Querforum Ost muss saniert werden. Die Universität lässt diese Fläche seit Jahren verwildern, sehr zum Ärger vieler Fakultäten und des botanischen Gartens, welcher für die Pflege der Grünflächen zuständig ist.

Der Teich enthält zu viel Biomasse, seine Ufer sind mit Wildwuchs bewuchert, ebenso wie die ausgetrockneten Terrassen. Die Wiesen des Q-Ost werden als „Langgraswiesen“ nur zweimal im Jahr gemäht.

Hintergrund dieser Vernachlässigung ist vor allem, dass das System Wasserverlust hat, es also irgendwo eine undichte Stelle gibt. Diese zu finden und zu beheben kann jedoch ziemlich teuer werden. Sie könnte klein und schnell gefunden sein, aber ebenso gut auch groß und an der letzten Stelle, an der man suchen würde. Der Teich müsste wahrscheinlich einmal komplett ausgebaggert werden. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass die Universität ihren Instandhaltungspflichten nachkommt, um endlich wieder einen angenehmen Aufenthaltsort draußen für die Studierenden in der N- und I-Reihe zu haben, gerade in heißen Sommern wie dem letzten.

Aber auch ohne die handwerkliche Sanierung kann man hier viel erreichen, man kann z.B. bereits jetzt eine Liegewiese schaffen, die gesamte Fläche von Wildwuchs und den Teich vom Müll befreien.

Upcycling!

Wir wollen uns für die Schaffung eines Repair-Cafés / Upcyclingworkshops auf dem Campus der Ruhr-Universität einsetzen. Dabei geht es zum einen um die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt. Hier soll den Studis die Möglichkeit geboten werden, ihre eigenen Fahrräder zu reparieren. Zudem ist eine Kooperation mit Metropolrad denkbar. Diese bieten an einigen Abstellstationen kleine Reparaturkits an, diese sind jedoch spärlich gesät und oft auch vergriffen.

Als Referenz dient der Ra(d)tschlag an der Uni Bielefeld. Der Campus der RUB ist nicht so fahrradfreundlich, allerdings sehen wir gute Chancen die Mobilität abseits der U35 und der Universitätsstraße zu verbessern.

Eng verwandt mit dieser Idee ist die Idee des Upcyclingworkshops. Aktuell wirft die Universität große Mengen an Elektroschrott weg. Allein im Müllraum der UV (es gibt natürlich mehrere über den gesamten Campus verteilt) kann man regelmäßig mit geringem Aufwand wieder instand setzbare Elektronik finden, wie beispielsweise Drucker, Computer-Mäuse, Bildschirme oder ganze Rechner. Teilweise sind die Sachen sogar noch eingeschweißt und werden offenbar turnusmäßig aussortiert. Wir haben dort sogar mal eine Playstation gesehen.

Die Universität wirft diese Sachen weg, da es für sie aufwandsgeringer und steuerrechtlich günstiger ist, als diese zu verschenken.

Wir wollen für die Studierenden der Ruhr-Universität einen Upcyclingworkshop aufbauen. Die Universität soll der Studierendenschaft Zugang zu ihrem Elektroschrott geben, welche diesen dann aufbereiten und kostengünstig an die Studierenden weitergeben wird. Dadurch fällt weniger „falscher Müll“ an während Studierende gleichzeitig Zugang zu nützlichen Geräten bekommen.

Pragmatik statt Politik!

„Pragmatik statt Politik!“ war der erste Slogan der NAWI, als sie im Januar 2009 erstmals zu den Wahlen des Studierendenparlaments antrat. Auch fast zehn Jahre später richten wir unser Programm und unsere Handlungen noch nach dieser Maxime aus.  Aber was bedeutet er?

Viele der Listen im Studierendenparlament sehen Hochschulpolitik als „Politik an der Hochschule“ an. Wir sind jedoch der Auffassung, dass die Hochschulpolitik eine ganz eigene Materie ist und kein AStA sich in allgemeinpolitischem Geplänkel verlieren, sondern den AStA-Etat zur konkreten Verbesserung der Studienzeit einsetzen sollte. Daraus folgt auch, dass die Studierendengelder nicht für Zwecke ausgegeben werden, die gar nichts mit der Hochschule zu tun haben.

Die Politik, gegen die wir uns wehren, ist die Beeinflussung der Hochschule von außen. Die NAWI ist ein Projekt von engagierten Studierenden der RUB. Unser Programm ändert sich jedes Jahr und richtet sich danach, was wir selbst in unserem Alltag an der Uni als Probleme wahrnehmen und wollen uns gemeinsam für einen besseren Campus einsetzen. Unsere Inhalte konkretisieren wir stets, sodass man uns am Ende des Jahres daran messen kann. Es gibt nicht nur Phrasen und abstrakte ideologische Forderungen, sondern dedizierte Projekte, die wir umsetzen möchten. Da wir keiner Partei angehören oder auch nur nahe stehen, sind wir auch keinem Partei-Grundsatzprogramm oder Beschlüssen von Landesverbänden verpflichtet, sondern können uns stets mit der Durchsetzung von konkreten Interessen und Zielen der Bochumer Studies konzentrieren. Von Studies für Studies eben.

Dabei stehen wir auch für einen bodenständigen Umgang mit der Hochschulpolitik. Teilweise haben wir das Gefühl, dass der ein oder andere Hochschulpolitiker sich selbst etwas zu wichtig nimmt. Das Studierendenparlament ist nicht der deutsche Bundestag und politische Taktiererei nimmt viel Zeit in Anspruch – Zeit, die man eigentlich zur Findung von Lösungen einsetzen könnte.

Als NAWI stellen wir uns unter diesen Grundsatz und wollen uns im kommenden Jahr wieder für Projekte einsetzen, die einen konkreten Mehrwert für dich haben!

Die einzelnen Vorstellungen unserer Projekte kannst du hier in den kommenden Tagen lesen 😉

 

Beste Grüße

Eure NAWI

StuPa-Wahl 2019

Liebe Freunde der Natur- und Ingenieureswissenschaften,

liebe Geistis und alle anderen,

In einer Woche wird zum 52. mal das Studierendenparlament der RUB gewählt. Wir sind natürlich auch wieder mit dabei und werden euch in der Wahlwoche mit Infos und natürlich unseren legendären Waffeln versorgen 😉

Das Wahlprogramm und den Urnenfinder findet ihr wie gewohnt auf dieser Website.

 

Die Inhalte und pragmatischen Werte der NAWI wollen folgende Kandidaten im kommenden Jahr im StuPa der RUB vertreten:

1. Mohr, Felix
2. Smirnova, Ksenia
3. Zurkuhl, Lionel
4. Wegen, Annika
5. Dickmann, Fabian
6. Schmidt, Lena
7. Meier, Lukas Cornel
8. Cleveland, Helena Maria Caroline Morning
9. Uslu, Burak Harun
10. Feldhaus, Julia Christin
11. Walkowiak, Patrick
12. Reichert, Katrin
13. Buchmann, Adrian
14. Agethen, Ron
15. Schomann, Max Morten
16. Demirci, Talha
17. Lambertz, Simon
18. Jansen, Thorger Sebastian
19. Schmidt, Felix Dominik
20. Michaelis, David
21. Kaldewey, Kardo
22. Volke, Leon Marc
23. Strachowitz, Marius
24. Breilmann, Georg Friedrich
25. Schmidt, David Franz
26. Özdogan, Hasan
27. Schmickler, Marcel Olaf
28. Blanke, Kevin
29. Cultraro, Gianluca
30. Meinert, Hendrik Ewald Reinhard

 

Auch hier werdet ihr noch ein paar Updates über die Woche lesen, also seid gespannt 😉

 

Beste Grüße

Eure NAWI

Vorkurs-Grillen 2018

Auf unserer eigenen Website haben wir länger nichts von uns hören lassen, Updates über Projekte oder die Senkung des Sozialbeitrags haben wir lediglich über Social Media kommuniziert.

Wir wollen uns jedoch auch hier noch einmal für die starke Teilnahme an unserem diesjährigen Vorkurs-Grillen bedanken! Über den Tag haben wir um die 60 neue Gesichter sehen dürfen. Viele wurden von uns im HZO oder im NA abgeholt und zum Treffpunkt gelotst, andere haben über die auf dem Flyer gedruckte Karte den Weg zu uns zu gefunden.

Wir hatten viel Spaß mit euch und auch ihr scheint euch untereinander gut verstanden zu haben – und wie Prof. Dr Püttmann in der Vorlesung bereits sagte, es geht im Vorkurs auch darum sich gegenseitig kennenzulernen.

Insofern bleibt uns nur noch zu sagen: Ein herzliches Willkommen an die neuen Studis!

Beste Grüße                                                                                                                                                 Eure NAWI

Wir sind die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure!

Vom 4. bis 8. Dezember kannst du an einer von 8 Wahlurnen deine Stimme für eine hochschulpolitische Liste abgeben!
In unserem Wahlprogramm findest eine Vielzahl von Dingen, um die wir uns dieses Jahr kümmern wollen.
Unterstütze uns mit deiner Stimme bei der StuPa-Wahl!

Die Wahlorte sind vom 4. bis 8. Dezember täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Wahlberechtigt sind alle eingeschriebenen Studierenden. Nutze den Urnenfinder, um die Wahlurne zu finden, an der du wählen kannst.

Join the NAWI

Join the NAWI! – Am 25.10. könnt ihr uns, die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure, in gemütlicher Atmosphäre kennenlernen.
Wir sind wieder auf der Suche nach neuen und motivierten Mitgliedern und würden uns freuen, wenn ihr vorbeischaut.
Wir starten den Abend mit einer kurzen Vorstellung unserer Liste bzw. unserer Arbeit und beantworten gerne eure Fragen. Für Verpflegung ist natürlich gesorgt. Es gibt unsere leckeren NAWI-Waffeln und heißen Glühwein, natürlich gratis.
Wer anschließend Lust hat, sich noch etwas persönlicher mit uns zu unterhalten, hat dazu im Anschluss des kurzen Vortrags noch reichlich Zeit. Außerdem werden wir für etwas Unterhaltung sorgen und einen Retrogamingbereich und einen Beerpong-Tisch aufbauen.

Wir freuen uns sehr, wenn ihr zahlreich erscheint, um mit uns die Situation an der RUB zu verbessern. Vielleicht habt ihr ja sogar schon Ideen, die ihr gemeinsam mit uns umsetzen wollt 🙂

Kommt also vorbei und genießt leckere Waffeln.

Kennenlernabend im ID-Innenhof

Wir laden euch am 28. Juni ab 16:30 Uhr zu unserem Kennenlernabend im ID-Innenhof ein.
 
Wenn ihr Interesse habt euch zu engagieren oder Anregungen und Ideen habt, um das universitäre Leben zu verbessern, dann komm bitte vorbei! Wir möchten euch gerne einen Einblick in die Hochschulpolitik geben und die Ziele unserer politischen Tätigkeit vorstellen. Im Anschluss stellen wir uns euren Fragen und es gibt gratis Grillen und Bier!
 
Wir freuen uns auf einen geselligen Abend mit Euch!
 
Eure NAWI